Leben und Sterben im mittelalterlichen St. Pölten

Was haben Neandertaler und das Coronavirus miteinander zu tun? Wusstet ihr, dass 22% der St. Pöltner Bevölkerung im Jahr 1350 laktoseintolerant waren?  

Fragen wie diese und andere wurden der 2AK und ihren Begleitlehrern Prof. Elisabeth Gschwentenwein und Prof. Matthias Schabasser bei einem Vortrag im St. Pöltner Stadtmuseum am 28. April beantwortet. Grundlage dafür ist die derzeitige Forschung und Entschlüsselung der Genome von 500 Pesttoten aus dem mittelalterlichen St. Pölten, die bei Ausgrabungen am St. Pöltner Domplatz freigelegt wurden. C14-Datierungen und aDNA-Analysen beweisen, dass sie am Schwarzen Tod gestorben sind. Besonders gut erhaltene Knochen und Zähne haben tiefe Einblicke ermöglicht. Die Forschung wird noch bis ins Jahr 2030 weitergeführt. Wir sind schon gespannt auf weitere Ergebnisse.  

Text: Lena Gangl
Fotos: Mag. Elisabeth Gschwentenwein

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