Job-Shadowing in Brüssel 

Im Zentrum einer Lehrerreise in die belgische Hauptstadt standen die Besuche europäischer Schulen. Im Zuge von Hospitationen und Gesprächen mit Kollegen gewannen wir Einblicke in den Alltag der multilingualen Bildungsinstitutionen. Fazit: Methodisch unterscheiden sie sich wenig von solchen hierzulande, allerdings spielen die europäische Perspektive und natürlich die Sprachen eine größere Rolle. Die Schüler, oft Kinder von EU-Angestellten, erhalten Unterricht in ihrer Muttersprache, darüber hinaus werden Fächer wie beispielsweise Geografie oder Geschichte auf Englisch gelehrt. 

Außerdem brachten uns Begegnungen mit den österreichischen EU-Parlamentariern Lukas Mandl und Alexander Bernhuber, mit Antonia Kühnel (Ständige Vertretung Österreichs bei der EU), mit Marie-Therese Ettmayer (Ständige Vertretung der WKÖ in Brüssel) sowie mit Victor Vaugoin (Niederösterreichisches Verbindungsbüro Brüssel) näher, wie österreichische Interessen mit der gesamteuropäischen Politik in Einklang gebracht werden. Ferner besuchten wir das Haus der europäischen Geschichte und das Parlamentarium. 

Den Höhepunkt und Abschluss der Reise, bei der unsere Schule durch die Organisatorin Gabriele Gstettenhofer, Andrea Moser, Elisabeth Weigl-Stockinger und Reinhard Suchomel vertreten war, bildete die Übergabe eines Christbaums an das Europäische Parlament. Alexander Bernhuber übergab den fast vier Meter hohen Baum an die Parlamentspräsidentin Roberta Metsola. Da es sich bei dem Baum um ein Geschenk des Landesfeuerwehrverbandes Niederösterreich handelt, nahm auch der Landesfeuerwehrkommandant von Niederösterreich Dietmar Fahrafellner mit einer Abordnung von Mitgliedern der FF NÖ an der Feier teil. Auch EU-Innenkommissar Magnus Brunner und LH-Vertreter Stephan Pernkopf waren unter den Gästen. 

Wir bedanken uns beim Erasmus+-Programm der EU für die Unterstützung und natürlich bei unserer Kollegin Gabriele Gstettenhofer, die diese Reise perfekt organisiert und durchgeführt hat. 

Text und Fotos: Dr. Reinhard Suchomel

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